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1. Wann und wie oft beginnt die Schule?
2 x jährlich zum 1.März und zum 1. September.
2. Wie sind die Ferien?
Wir haben die normalen Hamburger Schulferien.
3. Gibt es einen staatlichen Zuschuss?
Als staatlich anerkannte Schule sind wir BAFöG-berechtigt. Ob Sie Anspruch haben, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Rathaus, bzw. Bezirksamt erfragen. Eine erste Orientierung finden Sie unter www.bafoeg-rechner.de
4. Braucht man eine künstlerische Vorbildung?
Nein. Der Lehrplan ist konzipiert für Studierende ohne schauspielerische Vorbildung, da die Ausbildung zur Praxis und Bühnenreife führt.
5. Kann man bei Ihnen auch Filmschauspieler werden?
Grundsätzlich ja; es ist nur nicht unser Spezialgebiet. Die Basisausbildung für Bühnen- und Kameraschauspieler ist die gleiche. In den ersten drei Semestern werden die handwerklich-technischen Voraussetzungen des Schauspielerberufes unterrichtet, in dieser Zeit werden Theaterengagements und Kameraauftritte nur im Ausnahmefall gestattet.
Nach bestandener Zwischenprüfung geht es in die künstlerische Praxis. Hier bereiten „Camera-Acting“ Workshops unter Leitung TV- und filmerfahrener Dozenten auf die speziellen Besonderheiten des Filmschauspiels vor. Für weitere Erfahrungen mit Filmstudenten, Kurz- und Experimentalfilmern steht unser Büro als Mittler zur Verfügung, größere Filmprojekte können aber erst nach abgeschlossener Ausbildung angegangen werden. Ab Winter 2009/10 sind eine engere Kooperation und gemeinsame Projekte mit den Regie- und Kamerastudenten der medienakademie bereits fest verabredet.
6. Kann man Ihre Ausbildung unterbrechen, bzw. wie sind die Kündigungszeiten?
Man kann 4 Wochen zum Semesterende kündigen und nach Absprache mit der Schulleitung bis zu 1 Jahr unterbrechen, um dann die Ausbildung fortzusetzen.
7. Wieviel Stunden muss man am Tag noch lernen?
Das ist sehr unterschiedlich, je nach Lerntyp. Schüler, die im Unterricht sehr präsent sind, müssen wenig nacharbeiten. Aber grundsätzlich sollte der Stoff noch überarbeitet werden, durchschnittlich 1-2 Stunden täglich.
8. Gibt es eine Anwesenheitspflicht?
Ja.
9. Gibt es Lehrmaterial zum Unterricht?
Skripte werden von vielen, aber nicht allen Dozenten eingesetzt. Die Kosten für Textkopien, Requisiten u.ä. sind gering und liegen bei ca. 50.- € pro Semester.
10. Welche Voraussetzungen braucht man für Ihre Schule?
Bewerber sollten mindestens 17 Jahre alt sein, das Höchstalter für die Aufnahme beträgt 25 Jahre. Ausnahmen bestätigen die Regel. Voraussetzung ist mindestens Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, Realschulabschluss oder Abitur. Auch hier können bei besonderer Eignung Ausnahmen gemacht werden.
11. Wie oft im Jahr ist Aufnahmeprüfung?
Aufnahmeprüfungen finden zweimal jährlich in Blöcken statt: Im Frühsommer und Herbst /Winter gibt es jeweils 3 bis 4 Vorsprechtermine.
12. Wie groß sind Ihre Lehrgänge?
Im Durchschnitt haben wir eine Stärke von 10 -12 Schülern.
13. Haben die Schüler die Möglichkeit während der Ausbildung praktische Erfahrungen ausserhalb des Unterrichtes zu machen?
In den ersten drei Semestern nur im Ausnahmefall und in Absprache mit der Schulleitung.
Ab bestandener Zwischenprüfung (nach dem 3. Semester) werden in zahlreichen Kooperationen wie z.B. mit den Regiestudenten der Theaterakademie Hamburg, den Filmstudenten der medienakademie, den Hamburger Theatern und den Theatern im Umland (Oldenburg, Kiel, Wilhelmshaven) praktische Erfahrungen angeboten. Zudem findet mindestens zweimal jährlich eine festgeschriebene Projektwoche mit den Regiestudenten der Theaterakademie Hamburg statt. Daraus ergeben sich zumeist weitere Kooperationen, in denen unsere Schüler unter Aufsicht erfahrener Dozenten das Gelernte in der Praxis anwenden. Die Studienprojekte 3 der Regiestudenten werden z.B. im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses oder im Thalia in der Gaußstrasse aufgeführt. Das ist eine schöne und nützliche Erfahrung für unsere Schauspielschüler.
14. Gibt es spezielle Voraussetzungen für Ausländer, bzw. Migrantenkinder?
Nein. Die Bedingungen sind für alle gleich: körperliche und psychische Gesundheit, einwandfreie Beherrschung der deutschen Sprache und natürlich schauspielerisches Talent. Am Schauspielstudio Frese sind aktuell Schüler mit dem Hintergrund von sieben verschiedenen Nationen in der Ausbildung (Stand: Juli 2009).
15. Sind die Dozenten alle Theaterpraktiker?
30 Dozentinnen und Dozenten sind überwiegend Schauspieler und Regisseure mit mehreren Ausnahmen: Sprecherzieher, Sprechtherapeuten, Gesangslehrer, Korrepetitoren, Tänzer, Choreographen, Akrobatiklehrer, Stuntmänner und –frauen, Fechtlehrer, Theater- und Kunstwissenschaftler
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